Kapitel 07 - DIE WIRKLICHKEIT IN AMERIKA

Kapitel 07 - DIE WIRKLICHKEIT IN AMERIKA

Die im vorigen Kapitel geäußerten Gedanken, entsprechen nicht der Realität, wie sie hier  gesehen wird.
Obwohl sie korrekt ausdrücken wie durchschnittliche Amerikaner ihr Land betrachten.

Denke dabei soll nicht für einen Moment gedacht werden, daß Amerika nicht geliebt würde.
Oder man sich nicht ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen wünschen würde.
Das Ziel dieses Buches ist es, Amerika zu seinem vorigen Ruhm und in der Tat in einer spirituellen Herrlichkeit wiederherzustellen, die über das bisher Erreichte hinausgeht.
Zu etwas was die ganze Welt einmal nachahmen wollen könnte.
Unglücklicherweise ist die Realität zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Buches folgende:

1. Das amerikanische politische System und die politischen Parteien haben nie einen signifikanten Unterschied in der Meinung oder Politik hinsichtlich der Art und Weise, wie die Regierung operieren sollte, zur Verfügung gestellt.
Damit wurde den Wählern so wenig Wahlmöglichkeiten gegeben, dass große Zahlen nicht wirklich gewählt haben.
Beide Parteien erhielten den größten Teil ihrer finanziellen Mittel von Unternehmen (Korporatokratie) und nicht von massiver individueller demokratischer Unterstützung.
Im Gegenzug kamen sowohl politische Kandidaten als auch hochrangige politische Vertreter, egal welche Partei im Amt war, aus demselben kleinen Kadern. Jene, die akzeptiert wurden in den geschlossenen Gesellschaften des CFR (Council on Foreign Relations), der Trilateralen Kommission und anderen ähnlichen Verbände wie die Skull and Bones Society, der Bohemian Grove und Dutzende von "Think Tanks" und geschlossenen Aktionsgruppen.
Oftmals wurden sogar dieselben Personen wiedergewählt, egal welche Partei an der Macht war.

2. Die gerühmte 'Balance' zwischen Legislative, Judikative und Exekutive in der Regierung hatte schon lange vor dem Systemkollaps aufgehört, zu existieren.
Die gewählten (von der Corporatocracy finanzierten) sogenannten Volksvertreter haben weder die tausendseitigen Schinken von Gesetzen gelesen, die in der von der Corporatocracy geschaffenen Drehtür-Bürokratie entwickelt wurden. Noch haben sie jemals versucht, sie zu verstehen.
Die Justiz wird in Übereinstimmung mit der derzeitigen kontrollierenden Elite geführt und sie entscheidet sogar darüber, ob Stimmen gezählt werden sollen oder nicht.
Alles wurden abhängig von der imperialen Präsidentschaft und seiner Kontrolleure.

3. Der Amerikanische Dollar ist bereits ein privater Dollar geworden, kontrolliert von einer eng verstrickten, unerkannten Elite, die, während sie den Namen 'Federal Reserve' nutzte, keineswegs eine Regierungsbehörde waren. Außer in dem Sinne, daß manche ihrer angestellten Verwalter zu sagen begannen - "Wir SIND die Regierung".

4. Das Amerikanische Justizsystem wurde größtenteils zu einem Dollar-Justizsystem.
Wenn deine Taschen tief genug waren, um eine renommierte Anwaltskanzlei anzuheuern, dann konnte vor Gericht das Gesetz dazu gebracht werden, alles zu sagen, was du sagen wolltest.
Die Rechte der Mittellosen und Armen wurden selten respektiert.
Sollten sie im Justizsystem der Gerichte verwickelt werden, war es ein mechanisiertes System, welches die Rechtsbürokratie finanzierte, ohne Rücksichtnahme für individuelle Menschen oder die Gesellschaft.

5. Obwohl ihr viel Lippenbekenntnis gegeben wurde, haben viele Amerikaner die Verfassung nicht gelesen. Noch würden sie zu einem System zurückkehren wollen, das bei ihrer erstmaligen Gründung vorgesehen war: dem ihrer Verfassung und der ersten zehn Zusätzen, welches die Freiheitsurkunde genannt wird.
Zum einen wurde Frauen und Farbigen unter diesem System nicht das Wahlrecht eingeräumt.
Es gab, die Freiheitsurkunde eingeschlossen, siebenundzwanzig Zusätze zur Verfassung.
Manche Zusätze fanden Zustimmung bei manchen Menschen und bei anderen nicht.
Was genau das alles bedeutet, ist fraglich.
Zum Beispiel wurde in mehreren Interpretationen des Supreme Court zu verschiedenen Zeiten entschieden, daß Farbige und Frauen keine Menschen sind. Oder daß manche Menschen nur zu drei Fünfteln Menschen sind oder das sie, falls ihre Nabelschnur nicht durchgeschnitten wurde, sie keine Menschen sind.
Meine liebe Mutter, die bis zum Alter von 102 Jahren gelebt hat, war für ein Fünftel ihres Lebens kein Mensch.
In Kanada war es nicht besser, weil meine liebe Frau kein Mensch war - selbst als sie geboren wurde.
Anwälte konnten den Obersten Gerichtshof davon überzeugen, daß der dreizehnte, vierzehnte und fünfzehnte Zusatz nicht wirklich die Befreiung der Sklaven zum Ziel hatte, sondern es darum ging, Unternehmen zu Personen zu erklären.
Es sind alles skandalöse und skrupellose Fiktionen, die von Halunken praktiziert werden.

Sklaverei war die Fiktion, daß ein Mensch Eigentum sein könnte.

Unternehmen sind die Fiktion, daß Eigentum eine Person sein könnte.

6. Amerikanischer Patriotismus ist zum Anachronismus geworden. Während es richtig ist, daß 'die Liebe zu seinem eigenen Land ein Element des Glauben an Gott ist', sollte man Loyalität gegenüber seiner Familie, Gemeinschaft, Stadt und jeder anderen sozialen Einheit haben und zeigen, von der man ein Teil ist.

Diese Loyalität sollte jedoch nicht an einer menschlich definierten, geographischen Abgrenzung aufhören, sondern sie sollte sich auf die gesamte Menschheit erstrecken.
Das ist eine Angelegenheit der Erweiterung des menschlichen Bewusstseins.
’Nicht jener kann sich brüsten, der sein Land liebt. Sondern jener der die Welt liebt.’
Während einiger Zeit in jüngerer Geschichte machten Amerikaner ein großes Ding daraus, aus welchem Bundesstaat sie stammten.
Heute sind viele Menschen nicht mehr so beeindruckt, wenn man sie Tex nennt, einfach nur weil sie aus Texas stammen. Und sogar noch weniger beeindruckt sind sie, wenn du sie Louis nennst, weil sie aus Lousiana stammen.
Dennoch, viele Amerikaner wünschen es sich sehr als Amerikaner, anstatt als Weltbürger identifiziert zu werden.

7. Das amerikanische Ideal ist größtenteils verschwunden.
Nicht länger hat es der Großteil der Absolventen von Eliteschulen eilig, sich beim Militär einzuschreiben, um den letzten großen Krieg für das Land zu führen.
Die beliebteste Ehre, der nachgejagt wird, ist es ein hochbezahlter leitender Angestellter in einer Bank oder einem Unternehmen zu werden, anstatt ein dekorierter Kriegsheld.
Krieg wird heute als 'fortwährender Krieg' anstatt als ein Krieg 'um Kriege zu beenden' angesehen.
Der militärisch-amerikanische Ehrenkodex war sowohl mit den Enthüllungen als auch mit der Unterdrückung der Enthüllungen über die Verbreitung von Folter in hohem Maße verbunden.
Sowohl von Amerikanern und jenen in anderen Ländern wurde Amerika als Befürworter von Tyrannen erkannt.
Amerika, mit dem größten Militär der Welt und der größten Zahl weltweit angeheuerter Militärdienstleister, erzeugt eine jährliche Liste ziviler Opfer in anderen Ländern, die weit größer ist als die Zahl der Menschen, die innerhalb der Vereinigten Staaten am 11. September getötet wurden.

8. Während die amerikanische Wirtschaft taumelte gab es Orte in den Schwarzen-Ghettos, wo nur zwanzig Prozent bestimmter demographischer Bevölkerungsgruppen wenn überhaupt nur schlecht bezahlte Arbeit finden konnten. Während viele Menschen das Gefühl hatten, daß der American Dream abhanden gekommen war, wurde dennoch weiterhin von der Kanzel und in der Presse in etwa so gepredigt, als sei Amerika Gottes auserwähltes Land. Und seine Gesetze und Ziele sollten gegenüber allen anderen Menschen in der Welt als überlegen angesehen werden.

Es ist egal ob du den obigen Punkten zustimmst oder nicht. Oder ob du die Katastrophe anderen Ursachen zuschreibst, wie der Erschöpfung der weltweiten Erdölreserven, der Umweltzerstörung oder der Uneinsichtigkeit anderer Kulturen oder Religionen. Der Punkt bleibt es das wann auch immer du dieses Buch gelesen hast, die Katastrophe eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht.

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