Kapitel 39 - DIE NATUR DES GELDES

Kapitel 39 - DIE NATUR DES GELDES

Vor Jahren dachten die Menschen an Geld, als aus Währung oder Münzen bestehend, es sei ein Papierstück oder das Metall, das sie in ihren Taschen hatten oder anderen gaben.
Allmählich wurde die Idee allgemeiner, daß es der Betrag war, den du 'auf der Bank' oder sogar auf 'Kreditkarten' hattest.
Heute ist Geld üblicherweise 'Echozeichen'. Echozeichen sind entweder Einträge in kaufmännischen Büchern oder Elektronen in einem Computer.
Die Bank hat für all die Menschen, die 'Geld auf der Bank haben', sicherlich keine Papierstücke irgendwo in seinen Tresorräumen gelagert.
Echozeichen wie Geld klingen sehr nebulös.

Manche Menschen bestehen darauf, daß Geld durch Gold oder Silber 'gedeckt' wird - aber davon haben wir nichts.
Ein bloßer Mangel an Gold in einer Gemeinschaft bedeutet nicht, daß die Gemeinschaft kein Geld haben sollte.
Geld ist für ein dynamisches und lebenswichtiges Wirtschaftssystem ebenso wichtig wie Luft für ein Tier.
Dennoch muss man es im Blick behalten.
Es ist nicht das Ziel oder der Zweck des Lebens, wie es gegenwärtig so viele Menschen meinen.

Die folgende kleine Geschichte hilft die Angelegenheit in die richtige Perspektive zu rücken:

“Angenommen, eine Gruppe von Menschen wäre auf einer einsamen Insel gestrandet, was denkst du, wäre das erste, was sie machen würden?
Offensichtlich würden sie nach einem Menschen mit Geld Ausschau halten, der sie anstellt, um Früchte zu sammeln.
Wenn es unter ihnen keinen Kapitalisten geben sollte, oder wenn es keine Möglichkeit gibt, aus dem Geschäft Profit zu schlagen, würden sie alle unbeschäftigt bleiben und verhungern, ganz gleich wie fruchtbar die Insel sein mag.“

”Wenn wir also viel Beschäftigung haben wollen, müssen wir den Unternehmern jeden möglichen Anreiz geben, sie dazu ermutigen, soviel Geld von uns zu nehmen, wie sie können, so daß sie es einsetzen können, um uns anzustellen, damit wir mehr für sie machen.”
    [Eimar O’Duffy, Asses in Clover, Jon Carpenter Publishing 2003, p 246-7]

Während O'Duffy sarkastisch darüber war, den Unternehmern das Geld zu geben, ist sein Punkt, daß die Früchte der Produktion nicht von der Existenz von Geld oder Kapitalisten abhängen, gut formuliert.

Teil des Missverständnisses ist es, wie wir Unternehmer definieren.
Wenn wir sie als Manipulatoren von Geld definieren, dann hat O'Duffy absolut recht - aber wenn wir sie als Organisatoren von Unternehmungen, Entwickler von Anreiz und Verbesserer von Systemen definieren, dann brauchen wir sie sehr.
Wenn sie dazu neigen, Geldmanipulatoren und Kontrollkonzentratoren zu werden, dann müssen wir sie sehr kontrollieren, bevor sie uns kontrollieren.

Jede Gemeinschaft nach dem Dritten Weltkrieg, die kein Gold eingelagert hat (was für fast alle gelten wird) wird in derselben Position wie Bangladesch, Haiti und viele afrikanische Nationen von heute sein, gegenüber jenen, die Tonnen von Gold gelagert haben.
Wenn du darüber nachdenkst, sind diese armen Länder in derselben Position wie O'Duffy's Insel, darauf wartend, daß jemand vorbeikommt und ihnen etwas Gold/Geld gibt, weil sie es nicht verstehen, die Ressourcen zu nutzen, die sie haben.
Es gibt auch ein paar externe Faktoren, die von außen eingreifen, um sie in diesem Zustand zu halten und LERNs müssen sich auch um die Bedrohung von Faktoren von außen kümmern.

Leistungsanspruch

Die Mechanismen der Kreditbuchhaltung

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