Kapitel 14 - FORMATION DES LERN
So, nun sind wir hier, fast einen Monat nach den auslösenden Ereignissen, die zum Weltuntergang geführt haben und die Menschen sind jetzt in einem mehr als traumatisierten Zustand.Die meisten sind komplett deprimiert, ängstlich, wütend, hoffnungslos.
Und willig jedem Individuum mit starkem Willen zu folgen, das irgendeine Lösung anbietet (und das kann eine Bedrohung für das LERN darstellen). Aber meistens sind sie einfach verwirrt.
Das ist nicht das Ende der Welt - sondern einfach DEDWWWSK,
Das Ende Der Welt Wie Wir Sie Kennen.
Die Regierung der Vereinigten Staaten sagte, das du genügend persönliche Vorräte haben sollst, um zwei Wochen zu überleben, dann würden sie da sein, um dich zu füttern. Viel Glück damit.
Menschen können die Veränderung und das Chaos, was offensichtlich ist, sehen, aber was sie nicht sehen und verstehen, ist, wie sich die Gesellschaft jetzt ändern muss.
Vorher verließen sie sich auf Geld, Privatbesitz und sich selbst.
Aber um jetzt zu überleben müssen sie sich auf das LERN, Gemeinschaftsressourcen und Kooperation verlassen.
Das wird ein schwieriger Paradigmen-Wechsel sein und ein Lernprozess dazu.
Den Menschen diese Fakten nur mitzuteilen, wird allein nicht dazu führen dass es passiert.
Die wenigen, die jetzt kooperieren, müssen danach streben, die anderen zu bilden.
Fange an, Probleme zu lösen.
Hier sind Menschen die jetzt dort sitzen wo früher ihre luxuriösen Wohnstätten waren.
Aber jetzt spülen die Toiletten nicht.
Die Küchen haben kein Wasser, alles im Kühlschrank ist verdorben und die Kochstelle funktioniert auch nicht.
Es gibt kein Fernsehen oder Licht und das worin sie jetzt sitzen, ist die Leiche ihres ehemaligen Zuhauses.
Ehefrauen und Mütter haben dringende Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen.
Menschen müssen sich organisieren und Latrinen ausheben.
Nicht notwendigerweise eine für jedes Haus, aber vielleicht an zentralen Stellen.
Wasser muss besorgt werden.
Sicherheit muss gewährleistet sein.
Die Zusammenarbeit wird gemeinsam organisiert.
Die LERN-Nachricht kann verbreitet werden: “Lass uns darüber reden.”
Je früher eine Kern-Kooperationsgruppe geformt wird und das LERN-Konzept verstanden hat und es dadurch verbreitet werden kann - umso besser.
So, ok - fünfzig Erwachsene haben sich versammelt. Mehr können später dazukommen.
Eine Wahl wird von den Erwachsenen abgehalten - jeder ab fünfzehn Jahre und älter nimmt daran teil.
Das wird mit mehr Details später im Buch erklärt, aber selbst dann erhob sich solch ein Jaulen von zahlreichen Lesern, daß an diesem Punkt notwendig eine weitere Erklärung einzuwerfen ist.
In früheren Gesellschaften wurden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verhätschelt.
Sie brachten sich nicht ausreichend ein und lebten oft bis zum Erwachsenenalter zuhause und fanden keine Beschäftigungsmöglichkeit.
Das ist die Konditionierung einer Wohlfahrtsgesellschaft - in welcher produktive Mitglieder der Gesellschaft eine künstliche, verlängerte Kindheit ausleben - in diesem Fall war es sicherlich endemisch und epidemisch.
In viel früheren Zeiten halfen die Kinder bei den Nutzpflanzen mit und ihnen wurde altersgerechte Verantwortung gegeben.
Wenn Zivilisation zurückkehrt, falls wir überhaupt in der Lage sind, sie auf Touren zu bringen, muss jedes verfügbare Paar Hände und jeder kreative erfindungsreiche Geist genutzt werden.
Ich plädiere für eine volle Integration und Beteiligung der Jugend, ich werde zu dieser Thematik später nochmals zurückkehren.
An diesem Punkt gehen wir im Kreis im Raum herum und jeder steht dann auf und stellt sich vor.
Während jeder sich vorstellt, schreiben die anderen mit der Zeit fünf Namen auf ein Blatt Papier - dabei streicht man vielleicht Namen durch, wenn man sie durch andere ersetzt.
Wenn jeder der Erwachsenen im Zimmer sich vorgestellt hat, geht jeder in derselben Reihenfolge zum Vorderteil des Zimmer und legt sein Papier in die Stimmbox oder auf den Tisch.
Dann werden per Mehrheitsentscheid drei Stimmzähler gewählt.
Sie lesen laut die Namen auf jedem Stimmzettel vor und markieren die Stimmen auf einer Liste, indem sie einen Zähler/Markierung/Strich bei jedem Namen setzen, der eine zusätzliche Stimme bekommen hat.
Wenn die Stimmen gezählt wurden, ist jener Mensch gewählt worden, der mehr als die Hälfte der Stimmen erhalten hat. Dieser geht nach vorn und setzt sich an den Haupttisch.
Sehr wahrscheinlich wurde zu diesem Zeitpunkt noch niemand gewählt - aber jetzt wissen die Menschen für wen andere gestimmt haben und wie viele Stimmen diejenigen bekommen haben.
Das Verfahren wird eventuell mehrfach wiederholt. Für jene, für die gestimmt wurde, die aber nicht gewählt wurden; sie stehen auf und sagen ihren Namen und andere Menschen schreiben die Zahl der Namen auf, die noch gewählt werden müssen.
Schlussendlich werden fünf gewählt werden, wenn die Menschen kooperativ sind.
Jeder Mensch wird ermutigt, jene auszuwählen, von denen er denkt, das sie die allerbesten Qualitäten haben.
Nicht nur Freunde, Familie oder unmittelbare Nachbarn.
Das LERN ist jetzt bereit zu funktionieren.
Die gewählten LERNed müssen privat untereinander Konsultation betreiben.
Zuerst müssen sie eine Liste jedes Erwachsenen und jedes Kindes im LERN anfertigen und anschließend die geographischen Grenzen des LERN bestimmen.
Als nächstes müssen sie Konsultation darüber betreiben, welches ihre ersten Prioritäten sind - und wie sie diese angehen wollen.
Einige der Bedürfnisse werden inzwischen erfüllt worden sein oder auf die eine oder die andere Weise erfüllt werden, aber sie müssen kontinuierlich erfüllt werde. Dabei haben bestimmte Bedürfnisse in gewissen Momenten Priorität.
Ein Beispiel - Strahlung wird ein Thema hinsichtlich verbleibender Strahlung in Lebensmitteln und Wasser sein.
Nach der Wahl und nachdem sie sich getroffen haben müssen die LERNed zu einer Versammlung der gesamten LERN-Gemeinschaft aufrufen.
Dies könnte ein paar Stunden später stattfinden oder am nächsten Tag.
Die LERNed sollten dann eine LERN-Mitglieder-Liste bekanntgeben und aushängen, zusammen mit einer Karte, welche die Grenzen des LERN zeigt.
Während des Treffens sollten die Mitglieder der LERNed alle zusammen sitzen (wenn möglich auf einer erhöhten Plattform) im Vorderteil des Raumes.
Nachdem der von den LERNed gewählte Vorsitzende der LERNed die Ergebnisse der ersten Konsultation der LERNed vorgestellt hat - wird die Runde zur Konsultation eröffnet.
Den Menschen steht es dann frei, die Probleme darzulegen, so wie sie sie sehen und welche Lösungen sie empfehlen.
Die gesamte Versammlung (all jene, die wahlberechtigt waren, um die LERNed zu wählen) könnten sogar darüber abstimmen, was sie als Priorität oder bevorzugte Lösung ansehen - aber diese Abstimmungen sind nur ‘Empfehlungen’ für die LERNed. Sie haben absolut keine Autorität oder Gewicht, ausser, das sie den LERNed dabei helfen, die Sichtweise der Versammlung zu verstehen.
So sitzen sie nun, in einer ungeheizten Halle ohne Strom, oder möglicherweise einer leeren Doppelgarage mit Plastik über einer der offenen Einfahrten, um etwas Licht hereinzulassen und den Wind draußen zu halten - und sind bereit, die Aufgabe des Wiederaufbaus der Gesellschaft zu beginnen.
Was man jetzt hat, ist ein Kern von der Größe eines Senfkorns. Von dem hofft man den Baum wachsen zu lassen mit welchem hoffentlich die Gesellschaft wiederaufgebaut wird.
Nicht mehr als das winzige kleine Sperma, das als erstes die Eizelle befruchtet - aber großartige Dinge haben kleine Anfänge und alle Dinge müssen irgendwo beginnen.
Es ist zu hoffen, das aus diesem kleinsten Anfang sich eines Tages ein wahrer Gemeinschaftssinn entwickeln wird, der aus Mitgliedern besteht, die einander wirklich kennen, unterstützen und respektieren.
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